Die erste Woche an der Realschule ist für die Fünftklässler immer etwas ganz Besonderes: jede Menge Eindrücke und viele unbekannte Gesichter. Umso wichtiger ist es, von Anfang an eine gute Grundlage für das Miteinander zu schaffen. Unter dem Motto „Jeder Fremde kann ein neuer Freund sein!“ standen deshalb am Mittwoch und Donnerstag jeweils zwei Unterrichtsstunden ganz im Zeichen des Kennenlernens und der Klassengemeinschaft. Durchgeführt wurden sie von Jugendsozialarbeiterin Manuela Huber und Studienrätin Sylvia Bühler (Klassenleitung 5 b), gemeinsam mit den weiteren Klassenleitern Magdalena Prinz (5 a), Florian Glockseisen (5 c) und Barbara Wild (5 d). Auch die Tutoren waren mit dabei. Sie unterstützten die einzelnen Übungen oder wurden ganz bewusst in die Aktivitäten einbezogen. „Gerade am Anfang ist es wichtig, dass die Kinder miteinander ins Gespräch kommen, sich kennenlernen und merken, dass sie als Klasse gemeinsam etwas erreichen können“, betont Sylvia Bühler.
Zum Auftakt kam gleich Bewegung in die Runde. Im großen Stuhlkreis bewegten sich die Schüler durcheinander, suchten Blickkontakt und fanden auf diese Weise immer wieder neue Gesprächspartner. Kleine Gesten und kurze Aufgaben sorgten dabei schnell für erste Begegnungen. Anschließend galt es, sich als Gruppe zu organisieren. Die Fünftklässler sortierten sich beispielsweise nach ihren Namen, ihrem Alter oder den Grundschulen, die sie zuvor besucht hatten. Besonders die Aufgabe, sich nach dem Alter aufzustellen, erwies sich als kleine Herausforderung: Ohne große Worte musste miteinander kommuniziert, aufmerksam zugehört und gemeinsam eine Lösung gefunden werden. Dabei war soziales Geschick gefragt – und ganz nebenbei wurde deutlich, wie wichtig Zusammenarbeit in einer neuen Klassengemeinschaft ist.
In kleineren Gruppen kamen die Schüler zusätzlich miteinander ins Gespräch. Verschiedene Themen boten Gelegenheit, mehr über die neuen Klassenkameraden zu erfahren, Gemeinsamkeiten zu entdecken und vielleicht schon erste Freundschaften zu knüpfen. Die Freude und das Interesse waren dabei deutlich zu spüren. Nach zwei abwechslungsreichen Stunden endete das Kennenlernen mit einer gemeinsamen Reflexion und guten Wünschen für die jeweilige Klasse.
