Zum zweiten Mal in Folge hatten die Zehntklässler des Französischzweigs auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, zusammen mit ihren Französischlehrerinnen, Studienrätin Anne Ritter und Studienrätin Tina Kainzelsperger, einen französischen Film im Originalton in einem Münchener Kino anzusehen.
In dem Film „Gagarine“ geht es um Yuri, der eine Gemeinsamkeit mit seinem Zuhause, der Banlieue von Paris, der Sozialbausiedlung Cité Gagarine hat: Beide wurden nach Juri Gagarin benannt, dem ersten Mann im All. Ohne richtige Zukunftsperspektive träumt sich Yuri in fremde Welten und will selbst Astronaut werden. Als die Hochhäuser der Banlieue abgerissen werden sollen, setzen er und seine Freunde alles daran, ihr Zuhause zu retten.
Die Aussage des Films, dass egal, wo wir auf der Welt stehen, wir immer den Blick in die unendlichen Geheimnisse und Möglichkeiten des Weltalls richten können, hat auch der junge Protagonist in GAGARINE verinnerlicht, der sich von seinen Träumen nicht abbringen lässt, egal ob es um die Reise ins All geht oder die Rettung seiner Siedlung. Das poetische Drama mit seiner fantastischen Bildsprache war bestimmt gerade für die Realschüler, die sich im letzten Jahr an der Realschule befinden, ein Appell, ihre Träume zu verfolgen und entschlossen ihren Weg in die Zukunft zu gehen.
