„Ein Wahnsinnskonzert, das seines Gleichen sucht“, so lobte zum Schluss Schuldirektor Alexander Leibelt alle Mitwirkenden auf, vor und hinter der Bühne, die vielen Sängerinnen und Sänger, Musikantinnen und Musikanten, die Schauspieler, das Technik-Team – einfach alle, die ihren Beitrag für das mitreißende Frühjahrskonzert geleistet haben und es zu einem fulminanten Erfolg werden ließen.

Präsente gab es unter viel Applaus für die Lehrkräfte Marianne Maierhofer (Schulspiel), Sandra Niebler (Musik aktiv plus Begleitband, Lehrerchor und Bläserensemble) und für Bernhard Grundwürmer (Schulbands, Soul-Band, Chor der 5. Klassen und der Klasse 7c mit Tina Kainzlsperger und zuständig für das Technik-Team). Weiter gebührte der Beifall den Schülersprechern Viktoria, Simon und Maximilian für deren souveräne Moderation.
Apropos Frühling: Die erblühende Natur sehnte sich nach Regentropfen, genau kurz vor Beginn des Konzertes in der Zweifachturnhalle der Realschule ging ein heftiger, gewitterlicher Schauer nieder. Schüler und Lehrer waren schon vorher im Schulgebäude und die Gäste kamen bestückt mit Regenschirmen trockenen Fußes in den Veranstaltungsraum, musikalisch willkommen geheißen von der Band „Schludri Wudri“ mit „One Call Away“. Zum offiziellen Auftakt gab es sogar einen „Marsch für Jungmusiker“ und dafür bahnte sich das Bläserensemble über den roten Teppich des Mittelganges den Weg hin zur Bühne.
Zum traditionellen Frühjahrskonzert der Realschule hieß Konrektor Harald Schuster in der Jahreszeit der vollen Blumenblüten und beschwingten Melodien alle Gäste willkommen, insbesondere Stadtpfarrer Joachim Steinfeld, Simbachs Bürgermeister Klaus Schmid, die Bürgermeister der Gemeinden Kirchdorf, Julbach und Ering, Thomas Klobeck vom Landratsamt Rottal-Inn, die Vertreter der Schulen und Kindergärten, der Polizei, Elternbeiräte und Fördervereinsmitglieder sowie die ehemaligen Schulleiter Hans Sailer und Ursula Pangratz.


Nun gehörte das Mikrofon dem Schülersprecherteam, das gleich auf die Darbietung von „Mein Instrument ... meine Stimme“ und „Hast du heute schon gelacht“ des Chores der 5. Klassen hinführte. Mit „Big Girls Don’t Cry“ begeisterte „Schludri Wudri“ und „Musik aktiv“ mit „Nice to Meet You“ und „80 Millionen“ von Max Giesinger, später mit „Be mine“ und Happy Spring“ und zusammen mit dem Lehrerchor mit „Barbara Ann“ von den Beach Boys. „A capella“ versicherte der Lehrerchor, dass es egal ist, was kommt, denn es wird gut: „Sowieso!“ Mit „On Ecrit Sur Les Murs“ von Kids United brachte gesanglich die Französischklasse 7c Mut und Hoffnung zum Ausdruck. Mittels vieler Beispiele wollte der PNP-lesende Vater und die eine Grünpflanze abstaubende Mutter ihrem Sprössling erklären, wie die Aufgabe „28:4“ zu lösen ist. Letztendlich kam man mit „28 Torten geteilt durch vier“ zum Ziel. „Sieben Kuacha, de kann doch koana essn“, stellte das Schauspiel-Trio letztendlich fest.
Humorvoll zeigten Darsteller vom „Schauspiel“ auch das „Elterntaxi“ auf, wobei die Mama ihren Tobias immer noch chauffierte, dieser jedoch bat, dass sie ihn nicht direkt vor der Schule aussteigen lassen sollte, da er doch den Mathe-Leistungskurs unterrichten musste.

„Set Fire to the Rain“ von „Adele“ brachte „The Real Band“ auf die Bühne und erntete begeisterten Applaus, ebenso das Bläserensemble mit der schneidigen „Amboss-Polka“. Absoluter Höhepunkt war aber der Auftritt der „Blues Brothers“, dargestellt von Schulleiter Alexander Leibelt und Konrektor Harald Schuster. Begleitet wurden sie von „The SRS Soul Band“. Bestückt mit schwarzen Hüten und Sonnenbrillen legten die Rektoren eine fetzige Show hin.

„Girls Just Wanna Have Fun“ von Cyndi Lauper hatten die Schulbands noch im Repertoire, „The Real Band“ entführte fröhlich nach „Bella Napoli“ und zum Schluss brachten Schulbands, Musik aktiv, Lehrerchor und Bläserensemble gemeinsam „Feels Like I’m Falling in Love“ auf die Bühne. Mit „Standing Ovations“ bedankte sich das Publikum für das tolle Frühjahrskonzert der Simbacher Realschule.

Selbstverständlich war auch für das leibliche Wohl der Gäste mit erfrischenden Getränken und Häppchen bestens gesorgt. Erfüllt mit viel Musik, Heiterkeit und Begegnungen ging man hinein in den Maiabend. „Sche war’s“, so war beim Auseinandergehen immer wieder zu vernehmen.
Quelle: Christina Schmid, PNP, 9. Mai 2026

