Lernen in der Realschule Simbach bedeutet nicht nur theoretische Wissensvermittlung, sondern auch das Sammeln von praktischen Erfahrungen. Diese Möglichkeit erhielten die Sechstklässler in der Woche vor den Pfingstferien, als sie mit der angehenden Försterin Elisabeth Schick den Schellenberg erkunden durften. Organisiert hatte die Exkursion Studienrätin Cornelia Nachtigall. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von den Klassenleiterinnen Sandra Niebler, Nicole Stöger, Sylvia Bühler und Astrid Rosenberger.

Während des Aufstiegs sorgte bereits das Spiel „Wer bin ich?“ für viel Unterhaltung, denn dabei mussten verschiedene Tiere auf lustige Weise erraten werden. Im weiteren Verlauf wurden Gruppen gebildet, indem die zuvor erratenen Tiere der Art ihrer Nahrung zugeordnet wurden. So entstanden die Gruppen „Fleischfresser“, „Allesfresser“, „Pflanzenfresser“ und „Insektenfresser“. Jedes Team erhielt anschließend die Aufgabe, jeweils sechs vorgegebene Blätter von Bäumen oder Sträuchern im Wald zu finden. Dabei konnten sie zahlreiche Pflanzenarten entdecken und genauer kennenlernen.

An einem Stapel aus Holzstämmen erklärte Elisabeth Schick die unterschiedlichen Bereiche eines Baumstamms und sprach mit ihnen über die große Bedeutung der Fotosynthese für den Wald und das Leben allgemein. Passend dazu folgte ein Fotosynthesespiel, bei dem der Wasser- und Zuckertransport innerhalb des Baumes nachgestellt wurde. So konnten sie die Abläufe auf anschauliche und spielerische Weise verstehen.
In kleinen Gruppen bauten sie im Anschluss Waldbilder zu der Frage: „Wie soll der Wald aussehen für …?“ Dabei entstanden tolle Kunstwerke für Mountainbiker, Wanderer, Schulen, Reiter, Jäger und Wildtiere. So wurde deutlich, dass viele Menschen den Wald auf unterschiedliche Weise nutzen und unterschiedliche Bedürfnisse haben.
Zum Abschluss machten sie sich auf den Rückweg und legten noch einen kurzen Stopp am Spielplatz ein, bevor der abwechslungsreiche und lehrreiche Tag zu Ende ging.

