Samstag, 18 Januar 2020

Rose und Regen, Schwert und Wunde

Besuch der Realschule am "Jungen Theater" in Regensburg – Treffen mit den Schauspielern

An einem Mittwochvormittag fuhren die Klassen 8 a und 8 d der Staatlichen Realschule Simbach gemeinsam mit ihren Deutschlehrerinnen Annemarie Hölzl und Martina Schön zum "Jungen Theater" in Regensburg, um sich dort "Rose und Regen, Schwert und Wunden" anzusehen. Dieses Stück wurde von Beate Fäh für fünf Schauspieler bearbeitet und basiert auf dem bekannten Werk "Ein Sommernachtstraum" von William Shakespeare.

Darin geht es um die Liebesgeschichte von Helena (gespielt von Marianna McAven), welche in Demetrius (Felix Breuel) verliebt ist, dieser liebt jedoch Hermia (Meike Hoßbach). Hermia wiederum liebt Lysander (Ludwig Hohl), der ihre Liebe erwidert.

Der Waldgeist Puck (Marcel Klein) beschließt, in das Liebesgewirr einzugreifen und mischt einen Zaubertrank. Dieser besteht aus einer Blume, welche von Amors Pfeil getroffen wurde. Dadurch wird das Chaos aber nur noch größer. Nach vielen lustigen Szenen kann das Liebeschaos geklärt werden. Am Ende stellt sich heraus, dass Puck eigentlich ein Barkeeper ist und alles nur ein Traum war.

Die Schauspieler standen den Zuschauern im Anschluss an die Aufführung noch für Fragen zur Verfügung. Dabei erfuhren die Schülerinnen und Schüler allerlei Interessantes rund um das Stück, den Theaterbetrieb und den Beruf des Schauspielers. Besonders überrascht waren sie darüber, dass man Schauspiel studieren muss. Den Text zu lernen und zu proben dauert im Durchschnitt zwischen sechs bis sieben Wochen. "Die Dialoge dieses Theaterstücks sind einfach zu lernen, da der Text in Gedichtform geschrieben ist", erklärte Felix Breuel den Gästen aus Simbach.

Danach besuchten die Klassen einen Workshop, welcher von Agnes Gerstenberg, der Theaterpädagogin und Dramaturgin des "Jungen Theaters" in Regensburg, und dem Schauspieler Felix Breuel geleitet wurde. In diesem spielten die Jugendlichen und ihre Lehrkräfte verschiedene Szenen von Puck nach und ergänzten diese mit Gesten. Konzentrationsübungen und eine kurze Aufführung waren mit einbegriffen. Bei diesem Workshop mussten vor allem die schüchternen Schüler über ihren Schatten springen. Im Ganzen war der Tag sehr gelungen und das Theaterstück fanden alle spannend und lustig. Am besten gefiel einigen Mädchen jedoch die Jukebox, die auf der Bühne keine geringe Rolle spielte und abwechselnd Musik spielte oder auch Rauch verbreitete.

Dieser Artikel wurde verfasst von den Realschülerinnen Magdalena Fesl, Lilly Janiczek und Amelie Märker.

Quelle: PNP, 18. Juli 2019

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